Archiv für die Kategorie ‘Australien’

49. Reisetag - 9.11.08

Montag, 10. November 2008
Heute sind wir bei blauem Himmel aufgewacht! Zuerst haben wir in Lorne vom Teddys Lookout die Great Ocean Road angesehen. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf diesen ersten Teil der Strasse, die sich wenige Meter oberhalb des Meeres am Felsen hält.

Danach sind wir gemütlich und mit Stopp an fast jedem Aussichtspunkt der Great Ocean Road entlang gefahren. Vor allem der erste Teil ist extrem eindrücklich und kurvig und immer schön das Meer auf der linken Seite und rechts gehts den Berg hinauf.

Vor Apollo Bay hat unser Auto den nächsten Bergpreis zum Mariners Lookout geschafft. Von dort oben hat man eine wunderbare Aussicht der ganzen Küste entlang. Und das eine oder andere nette Haus bauen sie auch an dieser Strasse…

Weiter gings zur Regenwaldwanderung „Maits Rest“. Denn die Strasse geht nach Apollo Bay von der Küste weg ins Landesinnere. Dieser Spazierweg ist wiederum sehr schön mit Holzstegen und zum Teil auch normalen Weglein im Regenwald gemacht. Beachtlich hier, dass es sehr viele Farnbäume hat und alles extrem grün ist. Das ist uns schon aufgefallen, als wir zum Mariners Lookout hochfuhren und dort etwas „auf eine kleine Alm“ liefen. Es ist saftig grün und das Gras steht wie bei uns im Frühling vor dem ersten Schnitt.

Nach diesem Spaziergang sind wir nach Cape Otway zum Leuchtturm gefahren. Auf dem letzten Stück dieser schönen Strasse durch Eukalyptuswald sahen wir auf dem Ast mitten über der Strasse einen Koala. Jupiiiii!!!!!!!

Also nichts wie links rangefahren, den Fotti mit grossem Objektiv geschnappt und auf die Strasse. Und es hatte mega viele Koalas!!! Und die sind in freier Wildbahn, nicht in „fast freier Wildbahn“ wie auf Phillip Island! Wow!!!

Einfach zum Knuddeln, der Kleine!!!

Einfach zum Knuddeln, der Kleine!!!

 

Die saftigsten Blätter wachsen zu oberst zu äusserst. Na dann mal los!

Die saftigsten Blätter wachsen zu oberst zu äusserst. Na dann mal los!

 

 

Zum Leuchtturm sind wir dann auch noch. Der ist ganz schön renoviert.

Auf dem Rückweg vom Leuchtturm haben wir dann noch eine weitere Koala-Mutter mit ihrem Jungen gesehen. Mega schnüsig. Und auch die anderen Koalas waren noch da. Wenn man dann mal das Auge dafür hat sieht man plötzlich ganz viele. Alles in Allem haben wir ca. 15. Stk. gesehen. Super!

Bei den 12 Aposteln haben wir dann einen ersten Stopp gemacht. Es hat dort drei Aussichtspunkte. Und auch all die anderen Sehenswürdigkeiten dieses Küstenabschnittes sind von jetzt an nicht zu übersehen J

Am Aussichtspunkt der 12 Apostel die Abensonne auf den Felsen gegenüber der berühmten Felsformation geföttelet.

Am Aussichtspunkt der 12 Apostel die Abensonne auf den Felsen gegenüber der berühmten Felsformation geföttelet.

 

 

Auf dem Weg nach Port Campbell zum Camping haben wir dann einen weiteren Schnabeligel gesehen!

Schnabeligel mit schnellen Beinen unterwegs!

Schnabeligel mit schnellen Beinen unterwegs!

 

 

Nach unserem Znacht sind wir dann nochmals an die Küste gefahren um bei der Loch Ard Gorge den Sonnenuntergang zu verfolgen.

Morgen gehts früh los. Wir wollen den Sonnenaufgang bei den 12 Aposteln sehen.

 

48. Reisetag - 8.11.08

Samstag, 08. November 2008

Heute morgen sind wir bei Regen Richtung Great Ocean Road losgefahren. Als wir immer mehr Richtung Mornington Peninsula kamen besserte es jedoch und wir hatten sogar teilweise blauen Himmel. Die Vorhersage für die nächsten beiden Tage ist super. Jetzt muss es nur noch heute aufreissen.

Mit der Fähre überquerten wir das Meer zwischen Sorrento und Queenscliff. Und dann begann die Great Ocean Road.

 

In Barwon Heads haben wir noch einem Cricket-Spiel zugeschaut. Die Regeln sind nicht aufs erste Mal verständlich. Aber lustig zum Zuschauen war es trotzdem J

 

Die effektive Great Ocean Road gleicht einer Passstrasse, ja sie ist betreffend Kurven noch schlimmer als eine Passstrasse. Einfach die Steigung fehlt. Und es hat einen Lookout am anderen. Ist wirklich eindrücklich, wie die Strasse sich dem Fels entlang schlängelt. Und die Beaches sind wunderschön. Wir haben erst eine Felsformation angeschaut, den „The Split“ in Aireys Inlet. Jetzt sind wir auf dem Campingplatz Wye River und werden morgen von Lorne her diesen eindrücklichen Küstenstreifen im Detail anschauen.

 

The Split bei Aireys Inlet - eindrücklich, wie die Sandsteinformationen in der Brandung stehen bleiben.

The Split bei Aireys Inlet - eindrücklich, wie die Sandsteinformationen in der Brandung stehen bleiben.

Und das hoffentlich (gemäss Wetterbericht) bei strahlend blauem Himmel!

47. Reisetag - 7.11.08

Freitag, 07. November 2008

Heute morgen war es ziemlich bewölkt…. Da es aber momentan noch nicht regnete, machten wir uns auf zum Phillip Island Nature Park am Westende der Insel. Dort hatte gestern schon die Pinguinparade stattgefunden. Weiter hinten konnte man die Seal Rocks und Nobbies, eine Felsformation und Robben, vom Festland aus besichtigen.

 

Wir sind auf einem dieser schon bekannten Holzstege (da Nationalpark!) den Klippen entlang gelaufen und hatten eine wunderbare Sicht auf die Felsformation Nobbies, auch auf die Sealrocks aber noch viel besser auf hunderte von nistenden Seemöwen (die Robbenfelsen sind nur mit dem Fernglas sichtbar). Und die Möwen waren überall. Auch auf und gerade neben dem Holzsteg. Toll. Es hatte kleine Seemöwen in allen Altersgruppen. Und dazwischen haben wir dann noch jede Menge Pinguinhöhlen gefunden. In einigen davon sahen wir sogar die Pinguine ein Bisschen herausgucken. In einem Nest konnten wir die Jungen gut erkennen. So schnüge! Leider hat es dann zu regnen begonnen.

Der ganze Hang ist über und über voll mit kleinen Pinguin-Höhlen. Wenn man sich dann auf Eingangshöhe begibt, kann man schon mal den einen oder anderen Blick erhaschen.

Der ganze Hang ist über und über voll mit kleinen Pinguin-Höhlen. Wenn man sich dann auf Eingangshöhe begibt, kann man schon mal den einen oder anderen Blick erhaschen.

 

Weiter ging’s am Phillip Island Grand Prix Circuit (Töffrennen) vorbei zum Koala Conservation Centre. Das Zentrum ist ein Bereich, in dem die Koalas seit ihrer Einsetzung auf Philip Island leben. Leider ist auch hier das Problem, dass die Menschen die Population der Koalas durch Autounfälle und Abholzen schrumpfen lassen. Das Conservation Centre hat um einen Bereich mit vielen Eukalyptus-Bäumen einen Koala-sicheren Zaun gebaut und so nun die wilden Koalas zu ihrer eigenen Sicherheit „eingeschlossen“. Es hat auch ausserhalb des Zaunes noch Koalas, aber nicht so viele. Für die Besucher haben sie neben schönen Wegen durch das Center auch zwei erhöhte Walks gebaut. Auf diesen Holzstegen läuft man ca. in der halben Höhe des Baumes und hat so bessere Chancen, einen dieser kleinen süssen Knuddelbären zu entdecken. Vor allem weiss man, dass es hier welche haben muss und das Gebiet ist nicht so gross, das man absucht (ganz im Gegensatz zu unserem Walk bei der Lemon Tree Passage in Port Stephens… J)

Und wir haben diesmal wirklich ein paar ganz herzige Kerli gesehen. Einige der Koalas hatten Junge bei sich. Die halten sich entweder am Bauch oder am Rücken der Mutter fest und klettern zum Teil auch selber. Erstaunlich war, dass sie wirklich überall in der Baumkrone sitzen. Von der dicken Stammgabelung, die sie als Bett nutzen und sich anlehnen oder abliegen bis zu den obersten Ästen, in deren Gabelung sie sich setzen und dann dort schlafen. Einen hat es beim Schlafen ganz schön hin und her gewindet – das hat ihn nicht gestört. Sooo schnüge! Auf dem Koala Walk haben wir auch Wallabies und Papageien gesehen.

Als Koala-Baby darf man keine Höhenangst haben. Die zwei befinden sich im Baumwipfel auf ca. 25m Höhe und es windet ziemlich

Als Koala-Baby darf man keine Höhenangst haben. Die zwei befinden sich im Baumwipfel auf ca. 25m Höhe und es windet ziemlich

Koalas schlafen 20 Stunden am Tag. Egal wo und egal wie. Auch egal, wie stark der Ast wackelt. Hatten wir nicht im Koala-Hospital einen, der vom Baum fiel? Da wundert mich nichts mehr :-)

Koalas schlafen 20 Stunden am Tag. Egal wo und egal wie. Auch egal, wie stark der Ast wackelt. Hatten wir nicht im Koala-Hospital einen, der vom Baum fiel? Da wundert mich nichts mehr :-)

Leider besserte das Wetter nicht. Also sind wir im späten Nachmittag zurück zum Campingplatz und haben unser Mobil genossen. Es ist gemütlich, so im Camper zu sitzen und zu hören, wie es auf’s Dach regnet.

46. Reisetag - 6.11.08

Freitag, 07. November 2008

Heute stand nochmals Melbourne ansehen auf dem Programm. Pünktlich zu Beginn der Gültigkeit unseres Tagesbillets standen wir an der Bushaltestelle. Je näher wir der Stadt kamen, desto mehr schräg gekleidet und behutete Damen trafen wir an…. Irgend etwas schien los zu sein. Wir fragten dann gleich am Bahnhof und erfuhren, dass ein Frauen-Pferderennen in Flemington stattfindet. Es war echt witzig zu schauen. Ein Hut schriller als der andere. Und die Stöckelschuhe mussten extrahoch sein. Ob man dann darin auch noch gehen konnte war egal J So sahen wir manche die Stufen hinaufstolpern und verkniffen uns ein Lachen.

 

Das Wetter war super! Wir haben uns zwei Parks angeschaut und dann noch eine Bootstour zum Neubaugebiet in den Docklands gemacht.

Das Neubaugebiet von Melbourne. Braucht man Land um einen Wolkekratzer zu bauen? Nein, hier nicht.

Das Neubaugebiet von Melbourne. Braucht man Land um einen Wolkekratzer zu bauen? Nein, hier nicht.

Danach sind wir vor dem Feierabendverkehr aus Melbourne abgereist mit Ziel Phillip Island.

 

Die Insel ist berühmt für die Pinguinparade, welche wir dann auch gleich schauen gegangen sind. Um 20.25 kamen 1295 (gemäss Zählung Forschungsstation J) der kleinsten Pinguine der Welt im Schutz der Dämmerung vom Meer zurück in ihre Höhlen. Phillip Island beherbergt 60′000 dieser kleinen, putzigen Kerle. 10% der Kolonie sind in dem Bereich, in dem das Touri-Zentrum steht. Jetzt, zur Brutzeit, kommen sie jeden Tag zurück. Männchen und Weibchen wechseln sich beim Brüten und füttern der Kleinen im 24-Std. Rhythmus ab. Das Männchen baut die Höhle und wenn er dann ein Weibchen gefunden hat, dem Höhle und Männchen gefallen, bleiben die zwei zu Lebzeiten zusammen und in der gleichen Höhle. Schön! Diese Pinguine sind die kleinsten der Welt und nur ca. 35cm gross und 1kg schwer. Sie sind wirklich putzig, die kleinen Kerle! Aber sie stinken ziemlich nach Fisch. Zum Teil hat man das extrem gut gerochen.

 

Fotografieren streng verboten - aber nur die Pinguine, nicht die Werbetafel für die Parade. Und die vermittelt ja auch einen Eindruck von den kleinen Kerli.

Fotografieren streng verboten - aber nur die Pinguine, nicht die Werbetafel für die Parade. Und die vermittelt ja auch einen Eindruck von den kleinen Kerli.

45. Reisetag - 5.11.08

Freitag, 07. November 2008

Brrr….! Heute Morgen war’s 11 Grad und immer noch windig. Die Dame vom Camping sagte beim Auschecken, dass es ungewöhnlich kalt sei, so wie im Winter. Aha….

Auf dem Highway fuhren wir dann direkt nach Morwell zu Power Works. So heisst die Energiegesellschaft, die die Touren durch die Braunkohleminen durchführt. Es sind alles in allem vier Braunkohlekraftwerke in der Umgebung. Je nach Stand der Arbeiten wird dann entschieden, welches besucht wird. Wir durfen auf der zweistündigen Tour durch die Loy Yang Mine keine Fotos machen. Um dem, was wir alles gesehen haben, ein Bild zu geben haben wir hier ein paar Eckpunkte zusammengestellt:

87% der Energie von Victoria, dem Staat, in dem wir gerade reisen, wird von diesen Braunkohlekraftwerken im Latrobe Valley hergestellt. Der Rest ist Gas, Wasser und andere Energien.

Loy Yang produziert mit 4 Turbo-Generatoren 2′200 Megawatt und verbraucht bis zu 60′000 Tonnen Braunkohle pro Tag! (1 Megawatt für 1000 Haushalte). Die Mine wird im 24-Stunden-Betrieb geführt, 7 Tage die Woche. Wenn ein Generator still steht, dauert es einen Tag, bis er wieder betriebsbereit ist.

Sie ist die grösste Braunkohlemine im Tagbau in der südlichen Hemisphäre und bedeckt eine Fläche von 5000 Hektaren. Pro Jahr werden ca. 30 Mio Tonnen Braunkohle aus dem Boden gefräst und verbrannt. Aktuell ist das Abbauloch 650 Hekaren gross und ca. 200 Meter tief.

Drei der vier Minen-Schaufelradbagger sind 190 Meter lang und es benötigt nur zwei Leute, um sie zu bedienen. Sie sind auch 50 Meter hoch und 5000 Tonnen schwer. Sie können 3600 Tonnen Kohle pro Stunden fördern. Sie fressen sich mit einer Geschwindigkeit von 8 Metern pro Minute in die Braunkohle.

Die Kohle wird über Förderbänder vom Bagger direkt ins EW befördert. Diese Förderbänder sind 2 Meter breit und bis zu 12 km lang. Die Kohle wird mit 19 km/h transportiert.

168′000 Mio. Tonnen Braunkohle sind schätzungsweise im Latrobe Valley vorhanden. Die Braunkohle enthält ca. 70% Wasser. Dieses muss zuerst der Kohle entzogen werden, bevor sie pulverisiert und verbrannt wird. (Geschieht alles direkt im Verbrennungszyklus)

Da die Braunkohle nicht lagerbar ist (Zündgrenze 37 Grad) kann auch kein Vorrat angelegt werden. Wenn also die Bagger in der Mine ausfallen, kann Loy Yang noch 18 Stunden Strom produzieren, danach steht das ganze EW still.

Im Durchschnitt braucht das EW 90 Millionen Liter Wasser am Tag (Brauchwasser, Regenwasser, Drainagewasser) und drei Millionen Liter Trinkwasserqualität.

30 – 35 Mio. Liter Grundwasser werden zur Stabilisation der Mine täglich abgepumpt.

Der Dampfdruck für die Turbinen ist 16.8 Megapascal und die Temperatur beträgt 541 Grad. 430 kg Dampf werden pro Sekunde vom Boiler ausgestossen.

Hier noch ein Bild von der Homepage der Loy Yang-Mine, da wir selber nicht föttelen durften. Im Vordergrund der riesen Schaufelradbagger, dahinter alles Braunkohle, bis zum Himmel. Dort war mal der Boden...

Hier noch ein Bild von der Homepage der Loy Yang-Mine, da wir selber nicht föttelen durften. Im Vordergrund der riesen Schaufelradbagger, dahinter alles Braunkohle, bis zum Himmel. Dort war mal der Boden...

 

Nach dieser sehr eindrücklichen, zweistündigen Tour, die einem bezüglich umweltfreundlicher Energieproduktion schon zu denken gibt (vorher der Stausee mit den toten Bäumen, nun das riesen Loch) sind wir weiter auf dem Highway Nr. 1 Richtung Melbourne. Den Camping hatte Thomas aufgrund der Karte so ausgesucht, dass er ausserhalb von Melbourne liegt und wir gut daran heran und auch wieder weg fahren können. Wir sind dann gleich mit Bus und Tram (Regionalzug) in die Stadt gefahren. Das dauerte doch gut eine Stunde… vor unserem Camping hat es eine Strasse, die ist 6spurig in die eine und 4spurig in die andere Richtung. Und daneben, durch einen Wiesenstreifen abgesperrt, hat es noch eine normale, zweispurige Strasse. Hier sind es irgendwie alles mega-Dimensionen….! Wenn man da bei grün über die Strasse kommen will muss man sich wirklich beeilen!

Als wir in der Stadt ankamen, sind wir bei der Station Flinder Street ausgestiegen und voll in den Feierabendverkehr geraten. Hier hat es extrem viele Leute! Wenn die Ampel grün wird komme eine 10 Meter breite und ca. 5 Meter lange Wand von Leuten auf einem zu. Und wir wollten in die andere Richtung – mit vielen anderen. Naja, irgendwie ging’s. Für uns war es eher ein Kulturschock, so aus den Snowy Mountains rein in die Grossstadt. Aber als wir etwas vom zentralen Punkt um den Bahnhof weg waren, war es schon besser.

Das Wetter war mittlerweile leider bewölkt, so dass unsere ersten Skyline-Fotos mehr grau in grau sind. Wir sind dann noch auf den Rialto-Tower, von wo man einen 360° Rundblick über Melbourne hat. Mit dem Lift waren wir in 30 Sekunden auf 250 Meter Höhe. Danach hatten wir Hunger und sind wiederum dem Fluss entlang ins Beizenviertel gelaufen, um bei einem Italiener draussen zu essen. Das hätten wir ja nie geglaubt. Wir hatten uns auf ein kaltes, regnerisches Melbourne eingestellt und konnten jetzt draussen Znacht essen! Wir haben einfach ein obermegaglück mit dem Wetter!

Bei Sonnenuntergang ein Loch in der Wolkendecke und ein wunderbarer Blick auf einen Teil der Skyline von Melbourne

Bei Sonnenuntergang ein Loch in der Wolkendecke und ein wunderbarer Blick auf einen Teil der Skyline von Melbourne

Und wenige Stunden später am selben Ort... manchmal ist es hier in Australien schon fast kitschig.

Und wenige Stunden später am selben Ort... manchmal ist es hier in Australien schon fast kitschig.

44. Reisetag - 4.11.08

Freitag, 07. November 2008

Für die Weiterfahrt haben wir vom Camping noch drei Tipps erhalten. Einer war das beste Glacé in ganz Australien, der andere ein Aussichtspunkt und der dritte ein Ort, der „absolut magic“ sei. Dort sollen wir Zmittag essen. OK, also zuerst einmal auf zum Glacé!

 

Harrietville, das Goldgräberstädtlein mit herzigen Häusern und den Förderschaufeln des Goldabbaus überall im Dorf, war nicht all zu weit von Bright entfernt. Durch die kurvige Strasse der Great Alpine Road erreichten wir es schon gegen 10.00 Uhr. Aber das macht ja nichts, die beste Glacé von ganz Australien kann man jederzeit essen.

Kugeln machen kennen die hier nicht. Da wird in Schichten aufs Cornet gepackt was oben bleibt :-)

Kugeln machen kennen die hier nicht. Da wird in Schichten aufs Cornet gepackt was oben bleibt :-)

Über eine kurvige Passstrasse über den Mt. St. Bernard erreichten wir eine Stunde später Dinner Plain, welches kurz nach der Passhöhe liegt. Das war der dritte Tipp – den Lookout über’s Tal (2. Tipp) hatten wir grosszügig ausgelassen. Die Passstrassen sind hier alle mit gelben Markierungen versehen. Wenn man wieder „im Unterland“ ist, werden die Linien wieder weiss. Unterwegs fuhren wir durch riesige Gebiete toten Waldes.

Abgestorbene Eukalyptusbäume als stumme Zeugen der beiden grossen (gelegten) Waldbrände, welche z.T. fast zwei Monate nicht in den Griff zu kriegen waren und das Gebirge grossflächig verwüsteten.

Abgestorbene Eukalyptusbäume als stumme Zeugen der beiden grossen (gelegten) Waldbrände, welche z.T. fast zwei Monate nicht in den Griff zu kriegen waren und das Gebirge grossflächig verwüsteten.

Wie wir im Gespräch mit einem Ehepaar erfuhren, das jedes Jahr hier her kommt, waren zwei grosse Buschfeuer in den letzten Jahren (das Letzte vor 3 Jahren) dafür verantwortlich, dass der Wald hier nur noch aus mehrheitlich toten Baumstrunken besteht. Langsam erholt sich die Vegetation. Die Eukalypten treiben wieder aus und der Waldboden ist wiederum bedeckt mit diesen gelb-rot blühenden Büschen. Sieht super aus, auch wenn es eigentlich ganz tragisch ist. Aber Buschfeuer gehören auch zu Australien. Einige Pflanzen benötigen diese ja sogar zur Entfaltung ihrer Samen, da nur die Hitze des Feuers die Samenkapseln aufsprengen kann. Die Bäume sind aber nicht alle direkt durch das Feuer abgestorben. Viele sind durch die starke Hitze, die es in den Tälern kanalisiert nach oben gezogen hat, umgekommen.

 

Im Gegensatz zum langgezogenen Strassen-Skiort Hotham Highs ist Dinner Plain ein herziges kleines Dorf. Die Häuser sind wohl alle ungefähr miteinander erbaut worden und sehr kreativ mit vielen kleinen Gibeln und so. Sieht lustig aus. Aber jetzt gerade auch sehr leer. Fast wie eine Geisterstadt.

 

Weiter den Berg hinunter erreichten wir Omeo, eine weitere Goldgräberstadt. Das Gold befand sich hier so im Berg, dass sie dieses mit Wasser auswaschen konnten. Sie trugen das weiche Gestein des Berges ab in dem sie den Berg mit Wasser wegspühlten und das Wasser dann siebten.

 

Dem Fluss Tambo entlang schlängelten wir uns aus dem Tal ans Meer nach Lakes Entrance und übernachteten dort in der Nähe.

 

Schöne Sicht auf die Sanddünen, welche See (vorne) und Meer (hinten) auf natürliche Weise trennen

Schöne Sicht auf die Sanddünen, welche See (vorne) und Meer (hinten) auf natürliche Weise trennen

43. Reisetag - 3.11.08

Freitag, 07. November 2008

Thomas ist um 6.00 aufgewacht und festgestellt, dass vor unserem Camper ca. 17 Kängurus waren. Alles in Allem waren es ca. 30 Stück in unserer Nähe. Sie haben alle friedlich gegrast oder kleinere Kämpfe ausgetragen. Wir konnten den Känguruhs fast eine Stunde aus dem Camper zusehen, bis es „zu hell wurde“ und sie sich wieder in ihren Ecke verzogen.

Nur ein kleiner Teil der Kängurus am Morgen um 6.00 um unseren Camper. Cool!

Nur ein kleiner Teil der Kängurus am Morgen um 6.00 um unseren Camper. Cool!

Heute Morgen fuhren wir aus dem Nationalpark hinaus und Richtung Goldgräberstadt Beechworth. Vor Tallangatta haben wir dann eine kleine Schildi von der Strasse gerettet. Sie hat sich dort wohl gewärmt. Nach der Rettung haben wir sie noch schnell geföttelet. Aber sie wollte nicht aus ihrem Versteck herauskommen. Hat nur einen Angstbisi gemacht J

 

Dann sind wir bei Old Tallangatta an eine Wiese mit lauter toten Bäumen gefahren. Sah irgendwie noch cool aus. Später ist dann noch der Ort Tallangatta gekommen und der Stausee, wegen dem der Ort einen Kilometer „zügeln“ musste. Als stille Zeugen der Zeit vor dem Stausee ragen auch dort viele tote Bäume aus dem Wasser. Sieht echt gespenstisch aus.

Was früher mal Wald und Wiese war ist jetzt ein Stausee - die Bäume bleiben stumme Zeugen der Zeit

Was früher mal Wald und Wiese war ist jetzt ein Stausee - die Bäume bleiben stumme Zeugen der Zeit

Vor Beechworth haben wir dann tatsächlich einen Schnabeligel gesehen! Mega süss, der Kleine!

Da musste ich weder wegrennen noch Angst haben :-) Süss, der ca. 40 cm. grosse Schnabeligel

Da musste ich weder wegrennen noch Angst haben :-) Süss, der ca. 40 cm. grosse Schnabeligel

Beechworth selber ist ein Städtlein aus der Goldgräberzeit mit alten Häusern, das auch so erhalten wird. Wir haben dann mit einem Prospektli den Rundgang durch die historische Stadt absolviert und im grossen Park unter alten, hohen Bäumen Zmittag gegessen.

 

Und weiter ging die Fahrt in Richtung Bright. Nach Beechworth ist die Holzindustrie angesiedelt. Das merkt man nicht nur aufgrund der Holzlastwagen, sondern auch an den fast in Reih und Glied aufgeforsteten Hängen der Berge. Die Strasse ist immer noch ziemlich kurvig, wir sind halt immer noch in den Bergen! Aber das Wetter hat gebessert, kaum sind wir aus den Snowy Mountains herausgefahren. Jetzt scheint die Sonne! Also weiter auf der Great Alpine Road nach Bright.

 

Wir hatten mal wieder Festivalglück… In Bright war nämlich gerade Spring Festival. Gut war der Haupt-Festivitäten-Teil schon am Samstag. Aber es hatte ziemlich viel Volk in der Stadt. Auf dem Campingplatz haben wir dann erfahren, dass dies auch ist, weil morgen in Melbourne das 5. wichtigste (weltweit) Pferderennen, der Melbourne Cup, stattfindet! Und das ist das wichtigste Pferderennen der Nation! Es legt anscheinend ganz Australien lahm. Auf jeden Fall Melbourne und Umgebung J Naja, nach dem Autorennen noch ein Pferderennen, warum nicht? Gut haben wir uns nicht für eine andere Route entschieden bei der wir heute schon in Melbourne angekommen wären… J

 

Wir haben vom Camping noch einen Gutschein für ein Gratisbier in der lokalen Brauerei erhalten – den mussten wir natürlich sofort einlösen! J

42. Reisetag - 2.11.08

Freitag, 07. November 2008

Heute ging es in die Snowy Mountains. Von Jindabyne über den Alpine Way zum Mount Kosciuszko, dem höchsten Berg Australiens mit 2228m, im gleichnamigen Nationalpark. Unterwegs sind wir einer Achtung-Emu und Achtung-Wombat-Tafel begegnet. Jetzt müssen wir nur noch die Tiere dazu finden

J.  

In Thredbo fuhren wir mit dem Mt. Kosciuszko Express (Sessellift, die haben hier für die Pisten und Sesseli alles so coole Namen J) durch die Schnee Eukalypten auf den Mt. Crackenback. Wenn die Bäume nicht anders aussehen würden, könnte man meinen, in den schweizer Bergen zu sein. Von der Bergstation sind wir auf dem Wanderweg mit mega Gegenwind zum Mt. Kosciuszko Lookout gelaufen. Das waren ca. 2 km auf Verbundsteinen und auf einem Metallgitterrost. Zum Teil hatte es auch noch Schneefelder. Der ganze Weg bis zum höchsten Berg Australiens ist mit diesem Metallgitter ausgelegt. Irre!

Auch in Australien findet man Schneefelder, wenn man sie sucht. Hier beim höchsten Berg, dem Mt. Kosciuszko, 2228 müm

Auch in Australien findet man Schneefelder, wenn man sie sucht. Hier beim höchsten Berg, dem Mt. Kosciuszko, 2228 müm

 

Vom Lookout haben wir den höchsten Berg gesehen. Aber auch hier gilt, wir würden dies eher als Hügel bezeichnen. „Von hinten“ hat es immer graue Wolken an den Mt. Kosciuszko heran getrieben. Danach hat es die Wolken aber zerrissen und bei uns hatte es einfach grosse Wolkenfetzen die in einer wahnsinns Geschwindigkeit über uns hinwegzogen, dazwischen immer wieder blauer Himmel und Sonne. Wir sind dann nach dem Lookout noch etwas weiter gelaufen, die Landschaft hat sich aber nicht verändert. Alles Heide mit grösseren Felsbrocken dazwischen und kleinen Bächlein und Seelein, in denen es sogar kleine Frösche hatte. Die Sicht auf den Berg wurde aber nicht besser, die Wolken zogen nicht vom Berg ab. Zurück zur Bergstation genossen wir einen heissen Kaffee. Wir wollten schliesslich auch im höchsten Resti von Australien, dem Eagle Horst auf dem Mt. Crackenback, gewesen sein! J

 

Im Touri-Infos hatten sie uns einen der staatlichen Campingplätze im Nationalpark empfohlen. Es hat auf diesen staatlichen Campingplätzen nichts ausser einem Kompost-WC. Also sind wir mal in den ersten Camping, Tom Groggin, gefahren. Ein einfacher Feldweg mit viel Wiesen darum, alles schön gepflegt. Und das Beste – in der Mitte sahen wir schon die ersten Kängurus!!! Sie sassen zu dritt unter einem Baum. Das Männlein ist riesig, viel grösser als das Weiblein. Wir sind dann durch den ganzen Camping gefahren und haben noch weitere Kängurus gesehen. Aber den zweiten Camping wollten wir uns auch noch ansehen. Also sind wir noch 25km weiter gefahren zum Geehi-Platz. Kurz vor dem Platz haben wir noch zwei Tiere im Wald gesehen. Eine Art Hirsch, aber ohne Geweih und vom Körperbau ähnlich einem Rentier aber grösser. Ist das vielleicht das, was sie hier als Deer bezeichnen?

 

Geehi-Campground ist auch sehr schön gemacht und der Hammer – in einem Eck des Platzes hatte es unglaublich viele Kängurus!!! Wir sind geblieben und haben uns einen hübschen Platz gleich neben einem kleinen WC mit eigenem Tisch ausgesucht. Dann haben wir uns den Fotti geschnappt und sind zu den Känguruhs. Sie lassen einem, wenn man langsam geht, erstaunlich nahe heran. In der Dämmerung kamen wir bis auf ca. 6 Meter an die Kängurus!

Mami Känguru mit dem Kleinen, bevor es zur Sicherheit im Beutel verschwindet

Mami Känguru mit dem Kleinen, bevor es zur Sicherheit im Beutel verschwindet

Zwei junge Halbstarke beim Kräftemessen - autsch!

Zwei junge Halbstarke beim Kräftemessen - autsch!

 

Einmal haben wir alle deutlich erkennbaren gezählt und sind auf 50 gekommen. Aber es lagen noch viel mehr in der Wiese oder haben sich zum Fressen gebückt, so dass man diese manchmal in der etwas höheren Wiese gar nicht gut sehen konnte. Unglaublich, diese Masse! In der Dämmerung sind dann auch noch kleine Hasen auf die Wiese nahe unseres Campers gekommen. Und der grossen Eukalyptus-Baum vor unserem Camper hat in der Dämmerung sehr intensiv gerochen. Wow! Und im hohen Gras, in dem die Känguruhs sitzen habe ich ganz herrlich den Heuschnupfen bekommen. Auch toll…

41. Reisetag - 1.11.08

Samstag, 01. November 2008

Wir sind bei Regen auf dem Highway nach Goulburn gefahren, der zweitältesten Binnenstadt Australins. Sie ist Zentrum der regionalen Schafindustrie, sonst aber ein eher verschlafenes Städtlein mit älteren Häusern, die an die Kolonialzeit erinnern.

Nach Goulburn sind wir vom Hume Highway weg und dem Federal Highway gefolgt. Dieser hat uns durch ein paar Olivenplantagen rund um Collector geführt. Was wir nicht schon alles an Plantagen gesehen haben… Und auf dem Federal Highway hat es auch Velofahrer! Die hat es eigentlich auf jedem Highway und es hat auch immer Achtung-Velo-Tafeln. Aber jetzt müssen wir das mal noch erwähnen. Die fahren auf dem Pannenstreifen während die Autos mit 110 an ihnen vorbeibrettern!!! Und das ganz legal.

 

Auf dem kargen Hochplateau kamen wir dann nach Canberra hinunter. In Canberra hatte es nicht viel Verkehr. Im Reiseführer haben wir gelesen, dass die Stadt am Wochenende, wenn die Parlamentarier zu Hause sind, ausgestorben ist. Und das ist wirklich fast so – was uns sehr zu Gute kam, wenn es dreispurige Strassen in eine Richtung hat J

 

Zuerst haben wir das Australien War Memorial angesehen. Das ist ein eindrücklicher Bau zum Gedenken an alle in Kriegen gefallenen Soldaten. Alle Namen sind an den Wänden in Stahlplatten gegossen. Und ein Bau mit einer grossen Kuppel ist eine Art Andachtsraum. Irgendwie erinnert er mit all dem Mosaik an den Petersdom. Sehr schön gemacht! Und von dem Memorial sieht man in einer Linie direkt an den Capital Hill mit dem Regierungsgebäude. Eine super Aussicht! Und erst noch bei diesem Wetter J Denn je näher wir an Canberra kamen, desto besser wurde es. Und jetzt scheint die Sonne!

 

Canberra vom Mount Ainslie Lookout

Canberra vom Mount Ainslie Lookout

Unser Zmittag-Picknick haben wir am künstlich gestauten See von Canberra, welcher sich in der Mitte der Stadt befindet, eingenommen. Die ganze Stadt ist schon wahnsinnig. Sie hat, wie in den Reiseführern beschrieben, keinen eigenen Charme, da sie komplett neu erbaut und geplant wurde. Aber gerade durch den neuen Bau (Canberra ist knapp 100 Jahre alt) sind die Strassen auch extrem geometrisch angeordnet, die Gebäude sehr modern und das macht es auch interessant.

 

Sozusagen das Bundeshaus von Canberra

Sozusagen das Bundeshaus von Canberra

Nach dem Zmittag ging’s zum Capital Hill und dem Regierungsgebäude. Viel Marmor und Holz wurde zum Bau verwendet. Der Parkett glänzt, wie wenn er erst gerade poliert worden wäre. Wir haben dann die Regierungsräume angesehen und sind auf das Dach gefahren, welches mit Rasen bepflanzt ist und haben die Aussicht zum Australien War Memorial genossen. Cool auch, wie die Strassen zum Capital Hill zusammenlaufen. Da müsste man Vogel sein können um das schön in Bild festhalten zu können.

 

Auf dem Weg weiter haben wir noch eine Tour durch das Botschaftsviertel gemacht. Einige der Botschaften sind mega schön gemacht. Echt unglaublich, dass man einfach entscheidet, hier eine Stadt zu bauen, in der Mitte zwischen Melbourne und Sydney. Da es städteplanerisch passt auch noch einen See anzulegen…. Und das so um 1900. Das waren noch Visionen! Und die sind heute fast alle verwirklicht und Canberra ist sogar ein eigener Staat!

 

Danach fuhren wir wieder „zurück“ nach New South Wales und auf dem Highway nach Cooma. Die Landschaft ist hier hügeliger und wird langsam auch steppenähnlicher (braun, weniger Bäume und die, die es hat sind kleiner). Nach Cooma hatte es eine Zeit lang viele runde Felsen in den Wiesen. Hat toll ausgesehen. Fast ein Bisschen wie Namibia.

 

Steppenlandschaft nach Cooma

Steppenlandschaft nach Cooma

Jetzt sind wir in Jindabyne. Das Wetter ist immer noch schön, aber doch merklich kühler. Wir schätzen es auf ca. 15 Grad. Wir sind jetzt im Skigebiet von Australien. Echt cool, die haben hier gerade Ausverkauf der Skimodelle… J

40. Reisetag - 31.10.08

Samstag, 01. November 2008

Heute sind wir mit strahlendem Sonnenschein erwacht. Als erstes gings zur Scenic World von Katoomba um von dort via Furber Steps, Katoomba Falls und Orphan Rock ins Jamison Valley zu steigen. Das war ein schöner, zum Teil sehr steiler Weg den Felsen entlang ins Tal.

Thomas auf den Furber Steps hinunter ins Tal

Thomas auf den Furber Steps hinunter ins Tal

 

Unten angekommen sind wir zuerst ein Stück auf dem Federal Pass (ein Weg) gelaufen um dann den schön gemachten Weg im Regenwald zu laufen. Danach gings mit der Scenic Rail, einer mega steilen Standseilbahn, wieder nach oben. Das Bähnli war mega steil! Aber man hat einen wunderbaren Blick auf den Blue Mountain Nationalpark und die vielen Farnbäume, die es hier hat.

Blue Mountains

Blue Mountains

Den Rest der Blue Mountains haben wir dann mit dem Auto via Scenic Drive angesehen und an verschiedenen Aussichtspunkten einen Halt eingelegt oder einen kleinen Spaziergang gemacht. Dabei sind wir auch vielen Eidechsli und einer grösseren Echse begegnet. Toll!

Danach gings an Sydney vorbei Richtung Landesinneres. Denn morgen möchten wir die Hauptstadt Canberra ansehen.